Sekt zum Frühstück
Danny Sotzny [SmithersLE]

Verabschieden tut weh. Dachte ich bisher auch, ist aber nicht so.

Also vielleicht schon, aber bei jedem vielleicht letzten Treffen denke ich mir, das ist es nicht. Du wirst diese Person nicht erst wieder in einem halben, ganzen Jahr oder vielleicht nur noch auf facebook sehen. Aber es kann gut sein, dass es so kommt. Die Zeit ist nämlich flinker als so mancher Mensch. Man möchte es einfach nicht wahrhaben, diese Person erst einmal das letzte Mal gesehen zu haben. Nein, es wird sich bestimmt noch eine Möglichkeit in den paar restlichen Tagen für ein Treffen bieten. Man muss ja auch nur noch diversen anderen Menschen lebe wohl sagen.

Man wird Verabschiedet, es gibt Kuchen und Geschenke. Es macht glücklich, weil man weiß es beginnt was neues. Aber ebenso macht es traurig. Leute, die man lieb gewonnen hat, Freundschaften die über die Jahre entstanden sind einfach so von heute auf morgen aufgeben zu müssen. Klar, werden ein paar wenige Freundschaften erhalten bleiben – trotzdem sieht man sich nicht mehr so oft wie sonst. Jeder lebt sein eigenes Leben, es gibt kaum Überschneidungen mehr. Man muss das alte Leben für eine Weile verlassen.

Und im nächsten Augenblick wird man schon mit Pauken und Trompeten, mit Sekt und Häppchen im neuen Leben empfangen.


Verfasst am 30. Juni 2010 um 19:14, abgelegt in Leben.
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Ein Kommentar für »Heute Kuchen – morgen Sekt.«


  • rujam schrieb:

    Willkommen im neuen Berlin Leben – Abenteuer!

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