Es gibt Erlebnisse, die man sich zu gerne ins wahre Leben wünscht. Allerdings sind das Träume. Träume, die nach einer Nacht beendet sind. Womöglich am nächsten Morgen gar nicht mehr abzurufen sind. Etwas, was unerbittlich nachlässt, wie Wasser in der zu einer Mulde geformten Hand. Man kann es nicht aufhalten. Will man es fester halten, neu anpacken, ist es sofort weg. Presst man die Hände zusammen, lässt irgendwann die Kraft nach und die Löcher werden wieder größer und Stück für Stück verschwindet es. Unaufhaltsam. » Mehr lesen
Es gibt Tage, Wochen, nein auch Monate in denen man umherirrt irgendwo und doch nicht dort wo man sucht. Man sieht aber findet nicht. Es ist verrückt, steinig, spannend und doch erfüllt es einen nicht. Es lässt einen gehen. Alleine. Gedankenvollgestopft geht man Schritt für Schritt. Immer weiter nach vorne, auf der Suche nach etwas neuem. Etwas unbekannten. Man entdeckt aber findet nicht. » Mehr lesen
Der Frühling ist vorbei. Schon fast wieder eine kleine Ewigkeit. Aber die Sehnsucht, die ist da. Die Sehnsucht nach mehr. Nach dem Großen. Sie ist geblieben, springt hier umher und zieht ihre Kreise. Alle anderen sind schon in ihr drinnen, in dem großen Rot – was für ein farbiger Kringel. Ich bin nicht mit in diesem Knäuel, ich stehe außerhalb. Allein. Die Gedanken sind da, aber was nützen mir die Gedanken, wenn sie nicht erreicht werden. Hoffnung? Nein, die hat sich vor mir versteckt. Ein Versteck auf das man so einfach nicht kommt. Gar unmöglich. Vielleicht ist es sogar besser. Es würde einen nur zerdrücken immer wieder die selben Gedanken zu haben, aber dabei nicht weiterzukommen. Die Frage ist, was soll ich bloß ändern, wenn es nichts gibt in das man eingreifen kann. Es ist wie eine Maschine, die man gestartet hat und die sich nicht mehr stoppen lässt. Strom abstellen, wäre wie Leben abstellen. Unmöglich. » Mehr lesen


