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	<description>Komm mit und spür den Wind. Wir kommen an. Irgendwann.</description>
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		<title>Einmal Wochenende, bitte.</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 10:59:05 +0000</pubDate>
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		<title>Ich mache Urlaub</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 09:28:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es geht in eine Stadt, die von so vielen Menschen als so wunderbar und schön beschrieben wird. Einst freute ich mich auf den gebuchten Urlaub inklusive dem Electronic Beats Festival &#8211; nun ist die Freude verlogen, wie ein kleiner Vogel, der das Weite lieber in der Ferne sucht. Dennoch mache ich mich unvorbereitet und mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/22215457?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0&amp;color=ffffff" width="1024" height="576" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Es geht in eine Stadt, die von so vielen Menschen als so wunderbar und schön beschrieben wird. Einst freute ich mich auf den gebuchten Urlaub inklusive dem <a href="http://www.electronicbeats.net/node/11118" target="_blank">Electronic Beats Festival</a> &#8211; nun ist die Freude verlogen, wie ein kleiner Vogel, der das Weite lieber in der Ferne sucht.</p>
<p>Dennoch mache ich mich unvorbereitet und mit Müdigkeit auf in unbekanntes Bekanntes. Es sollte eine kleine Flucht sein, ein Entkommen &#8211; nun wird es ein Ankommen in Traurigkeit und Lebensentscheidendes.</p>
<p>Doch halt! Die Tore der Stadt sind monumental und stark, sie lassen all diese Gedanken und Erinnerungen nicht hinein. Es wird ein Wochenende der Ablenkung, ein Wochenende mit Spaß, wunderbarer Musik und neuen bekannten Freunden.</p>
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		<title>Zum genießen</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:21:12 +0000</pubDate>
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		<title>Verschmiert und ungeputzt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 16:29:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Langsam öffnen sich meine müden Augen nach einer langen Nacht. Ich sehe nach draußen und erkenne die Schönheit des Frühlings nicht. Verschmiert und dreckig sind die Fensterschreiben. Es haften alte Regentropfen und Staub an dem sonst so unsichtbaren Glas. Zeichen, die an die Vergangenheit erinnern &#8211; an den nassen Herbst und den kalten Winter. Vorbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2012/04/verschmiert-und-ungeputzt/"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2012/04/20120417_Fensterfront.jpg" alt="Fensterfront" title="Fensterfront" width="1024" height="680" class="alignnone size-full wp-image-1753" /></a></p>
<p>Langsam öffnen sich meine müden Augen nach einer langen Nacht. Ich sehe nach draußen und erkenne die Schönheit des Frühlings nicht. Verschmiert und dreckig sind die Fensterschreiben. Es haften alte Regentropfen und Staub an dem sonst so unsichtbaren Glas. Zeichen, die an die Vergangenheit erinnern &#8211; an den nassen Herbst und den kalten Winter. Vorbei scheinen diese Tage, jedoch sind sie immer noch ganz nah und verstecken mich vor der Außenwelt.</p>
<p>Draußen beginnen die ersten Bäume ihr Grün zu tragen &#8211; immer mehr wachsen die braunen Äste mit den saftig grünen Blättern zu. Draußen strahlt es hell und warm und in das Zimmer kommt kaum Licht, was es mit Geborgenheit hätte fluten können. Alleine und ohne Wärme um mich herum, ohne ein sich seicht bewegender Gegenstand, ohne ein Atemzug, ohne ein Gefühl von Nähe stehe ich nun auf, in einen Tag dessen Ende ich schon kenne.</p>
<p>Wieso kann nicht alles wieder so strahlen wie vor der langen und dunklen Jahreszeit? Der Dreck hat sich tief in das Fenster eingearbeitet, jegliches wischen und schrubben hilft an dieser Stelle nicht mehr. Die Front bleibt für immer unklar und verschmutzt. Bei diesem Gedanken sinke ich zurück ins Bett, doch da ist nichts was mich hält &#8211; ein Bett ohne Gestell, ohne Matratze &#8211; ich falle auf den Boden, prelle mir den Arm und es ändert sich nichts. Der Schmerz ist der Selbe, wie zuvor.</p>
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		<title>Rosaroter Zuckertraum</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 16:48:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einst hielt ich eine rosa Zuckerstange weit empor und leckte mit meiner jungen Zunge daran, währenddessen ich mir dabei mein Gesicht verschmierte und überall klebte &#8211; man hätte mich wohl ohne Weiteres an jede nächste Hauswand anbringen können ohne, dass meine Füße den Boden berührten und ich je wieder heruntergefallen wäre. Rosa und süß &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://flic.kr/p/5roa3L"><img src="http://farm4.staticflickr.com/3241/2912662372_e0dc357d0d_b.jpg" alt="Lollipop" title="Lollipop" width="1024" class="alignnone size-full" /></a></p>
<p>Einst hielt ich eine rosa Zuckerstange weit empor und leckte mit meiner jungen Zunge daran, währenddessen ich mir dabei mein Gesicht verschmierte und überall klebte &#8211; man hätte mich wohl ohne Weiteres an jede nächste Hauswand anbringen können ohne, dass meine Füße den Boden berührten und ich je wieder heruntergefallen wäre. Rosa und süß &#8211; das war damals. Heute ist von der süß klebrigen Masse nur noch der Holzstiel übrig und selbst der ist schon von Kinderzähne angenagt und splittrig gebissen worden. Bevor morgen die Karies kommt. möchte ich heute noch einmal die Zähne fletschen.</p>
<p>In mir ein tänzelnder kleiner Junge, der versucht nach Freiheit zu schnappen &#8211; gebunden an der Wand fällt es schwer sich zu bewegen. Kommt man los, reißt die Haut ein und der Schmerz wirkt noch ewig nach. Doch dann kann man endlich wieder tanzen, hüpfen und das Leben auskosten. Sieht aus neuen Blickwinkel unentdeckte Details die so wunderbar schön glänzend blühen.</p>
<p>Doch noch hänge ich an dieser kalten und nach Fäulnis riechenden Wand. Von oben herab prasseln riesige Tropfen auf mich, die schwer und eisig auf mein reines Gesicht treffen. Die Haare liegen gelockt auf meiner nassen Stirn und versperren mir die Sicht nach draußen. Durchfroren und regungslos klebe ich nun dort und warte auf den Sommer, der hier nie wieder auftauchen wird.</p>
<p>Meine Zähne trotzen dem Regen. Ich sehe aus wie ein kleiner harmloser Löwe hinter den dicken Käfigstangen des Zoogeheges. Unbedeutsam und harmlos für die Besucher. Neben mir auf dem Boden liegt das zerbissene Holz, das schon all meinen Verdruss zu spüren bekommen hat.</p>
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		<title>Zum Freuen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 19:19:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nur noch ein paar Wochen sind es bis zum Electronic Beats Festival Prague 2012 und die Freude auf Grimes, die neben Woodkid, The Whitest Boy Alive und Mike Skinner (als DJ-Set) von The Strees spielen wird, ist groß!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/38882881?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="1024" height="768" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p>Nur noch ein paar Wochen sind es bis zum <a href="http://www.electronicbeats.net/electronic-beats-festival-prague-2012" target="_blank">Electronic Beats Festival Prague 2012</a> und die Freude auf Grimes, die neben Woodkid, The Whitest Boy Alive und Mike Skinner (als DJ-Set) von The Strees spielen wird, ist groß!</p>
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		<title>Thinking of shiny things</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 16:55:34 +0000</pubDate>
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		<title>Zum Tanzen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 10:31:22 +0000</pubDate>
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		<title>Zum Verlieben</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 17:21:56 +0000</pubDate>
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		<title>Der Geruch von Gleitgel und Parfüm</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 15:51:26 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2012/03/der-geruch-von-gleitgel-und-parfum/20120327_weinrebe/" rel="attachment wp-att-1635"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2012/03/20120327_Weinrebe.jpg" alt="Weinrebe" title="Weinrebe" width="1024" height="680" class="alignnone size-full wp-image-1635" /></a></p>
<p>Verschwitz und nach Schweiß riechend strecke ich meinen Kopf weit hoch &#8211; ähnlich einer Giraffe, die weit über dem Meeresspiegel nach Nahrung sucht &#8211; um nach frischer, morgendlicher Luft zu schnappen. Die Decke wärmt mich von unten, am Hals weht ein kühler Wind über den unrasierten Bartansatz. Am Abend zuvor noch tanzend in dem angesagtesten Club der Stadt gestanden, fühle ich heute nur noch die eigene Schwere meines kaputten Körpers. Es schnauft und atmet schwer neben mir.</p>
<p>Die leuchtenden Sonnenstrahlen versuchen sich durch den dicken, hellen Vorhang zu drücken um mich zu überzeugen, dass der Tag viel schöner sein kann, wie es die Nacht nie war. Ich lasse mich zurück auf mein Kissen fallen. In der dicken Luft &#8211; nach Parfüm und Rauch riechend &#8211; die um mich herum steht, senke ich meinen Kopf zur Seite. Man kann nicht verbrauchter und hilfloser aussehen, als ich es im Moment bin. Meine Augen fixieren einen Punkt, weit vor meiner Pupille. Einen Punkt, der noch nie existierte. Durch mein Gehirn kriecht ein zu dicker Blitz, der sich nur langsam und schmerzhaft durch meinen Kopf bohrt. Die Mate neben meinem Bett ist leer und die Flasche verstaubt. Ich schließe die Augen.</p>
<p><em>Vor der Türe wartet das triste, graue Wetter des Frühlings. Schien gestern noch die Sonne, ist der Himmel heute mit Wolken bedeckt. Das Leben ist ungeordneter denn je. Wo wird ein der Weg hinführen, der sich vor einem aufrollt? Kommt ein Knick in den Teppich, so ändert sich der Pfad und mit ihm der ganze Gang.</p>
<p>Mit mir ist keiner, doch die bunten Bälle springen hinter meinem Rücken auf den Boden, stoßen sich energiereicher als zuvor wieder ab und überholen mich, aus dem Nichts sind nun abertausende, bunte Objekte mit mir. Sie strahlen, ich erstrahle mit ihnen. Die bunten Farben des Frühlings erblühen um mich herum am anderen Ende der Welt.</p>
<p>Loslassen und den mit Helium gefüllten Ballon greifen. Mit der Freiheit schwebe ich auf und davon, an mir unbekannte Orte. Das Glück rieselt auf einen ein und die Saat beginnt zu fruchten.</em></p>
<p>Alles andere könnte ich mir vorstellen, nur nicht mit einem Ballon fortzufliegen. Zu schwer bin ich als Last, zu leicht würde mir die Schnur aus meiner feuchten, stinkenden Hand entgleiten.</p>
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		<title>Yoann Lemoine und seine Videos</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 19:55:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man kann ja von Lana Del Rey halten was man möchte, aber Yoann Lemoine auch bekannt als Woodkid hat Ahnung vom Geschäft. Nach dem Video zu seinem eigenen Song Iron, nun das nächste Glanzstück. Es ist ein Video das mit Doppeldeutigkeiten und der perfekten Inszenierung von Licht und Schatten überzeugt. Nur die Plastik-Krokodile fallen auf.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man kann ja von Lana Del Rey halten was man möchte, aber Yoann Lemoine auch bekannt als Woodkid hat Ahnung vom Geschäft. Nach dem <a href="http://www.indepent.de/2012/03/groses-kino/">Video zu seinem eigenen Song Iron</a>, nun das nächste Glanzstück. Es ist ein Video das mit Doppeldeutigkeiten und der perfekten Inszenierung von Licht und Schatten überzeugt. Nur die Plastik-Krokodile fallen auf.</p>
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		<title>Miike Snow &#8211; The Wave</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 17:41:59 +0000</pubDate>
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		<title>Großes Kino</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 16:27:16 +0000</pubDate>
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		<title>Die Nacht.</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ab wann sollte man beginnen seine Augen zu öffnen und der Wahrheit ins Gesicht sehen? Ab wann ist der Faden, an dem man sich gerade noch klammern kann, zu Ende? Ab wann sollte man unglücklicher werden um glücklich zu werden? Der große Stein rollt auf einen zu und doch sieht man ihn kaum in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2012/02/die-nacht/"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2012/02/20120208_Nacht.jpg" alt="Die Nacht" title="Die Nacht" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1598" /></a></p>
<p>Ab wann sollte man beginnen seine Augen zu öffnen und der Wahrheit ins Gesicht sehen? Ab wann ist der Faden, an dem man sich gerade noch klammern kann, zu Ende? Ab wann sollte man unglücklicher werden um glücklich zu werden? Der große Stein rollt auf einen zu und doch sieht man ihn kaum in der düsteren Nacht. Man kann nur zunehmend die lauten Geräusche wahrnehmen, die immer stärker und beängstigender im Ohr verrückt spielen. Irgendwo muss eine Linie gezogen werden, über die sich das monströse Ungetüm nicht bewegen darf. Hier male ich sie als weiße Linie auf den Asphalt.</p>
<blockquote><p>Die Nacht dreht sich um dich allein<br />
sie will am Tag noch bei dir sein</p></blockquote>
<p>Man muss die Augen öffnen können um die Wahrheit zu erkennen. Man muss über seinen Schatten springen und der Tat ins Auge sehen. Alles andere würde einen töten. Der Stein kommt näher und näher.</p>
<blockquote><p>Und wenn du seufzt gerät die Welt aus dem Lot<br />
Motoren stottern jede Ampel wird rot</p></blockquote>
<p>Die Zukunft war rosig &#8211; nun verblasst sie mehr und mehr und ich weine große Tränen, die meine zarte Haut benetzen. In meinem Kopf erscheinen die sonnigen Bilder der Vergangenheit. Hoffnung hatte ich so lange noch und nun ist sie fort geflogen und ich hinterher &#8211; nur leider kann ich nicht fliegen. Der Abgrund ist tief und schwarz, doch am Ende wartet ein weißes Licht mit einer besserer Zukunft.</p>
<p>Der Stein bleibt stehen &#8211; vor der Linie und ich fliege, wenn auch nur kurz. Die Freiheit hält an.</p>
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		<title>Blind.</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 14:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wo ist die Brille die mir hinter ihren kitschig bunten Gläsern eine heile, überprächtige Welt vorspielt. Ich hab verloren, was ich ewig suchte. Jetzt fehlen mir die Farben, alles erscheint Grau und schlicht. Es scheint, als würde alles angehalten werden, keine Bewegung der Äste, keine Flügelschläge der Vögel, kein herabsegelndes Blatt mehr. Nichts. Wo befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/11/blind/"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/11/20111105_Wolkenstruktur.jpg" alt="Wolkenstruktur" title="Wolkenstruktur" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1580" /></a></p>
<p>Wo ist die Brille die mir hinter ihren kitschig bunten Gläsern eine heile, überprächtige Welt vorspielt. Ich hab verloren, was ich ewig suchte. Jetzt fehlen mir die Farben, alles erscheint Grau und schlicht. Es scheint, als würde alles angehalten werden, keine Bewegung der Äste, keine Flügelschläge der Vögel, kein herabsegelndes Blatt mehr. Nichts. Wo befindet sich der Kopf all diesen Kreaturen, diesen empfindlichen Organismen wieder das gewünschte Leben einzuhauchen? Ich will ihn drücken. Jetzt. Sofort.</p>
<p>Den Pinsel nehme ich in die Hand. Bemale großflächig alles in den schönsten Farben, die in meiner Vorstellungskraft liegen, an. Den Details widme ich mich akkurater Genauigkeit, um alles real wirken und erscheinen zu lassen. Man soll denken, dass es ist die Realität ist, doch das wird sie nicht sein, trotz der verblüffenden Ähnlichkeit. Aber es reicht, wenn wenigstens der Glaube da ist, der einem etwas vortäuscht.</p>
<p>Das Knistern des Feuer will ich spüren, in der kalten Jahreszeit. Das Unbekannte erforschen, wie es einst die Menschen lange vor unserer Zeit getan haben. Angst haben und zugleich die Euphorie spüren. Doch ist es das wert? Die kurze Zeit der Ungezügeltheit mit der langen Zeit des Vertrauten einzutauschen? Ist der Jähzorn nur seiner selbst oder entwickelt er sich in etwas Längeres, etwas Unaufhaltbares? Diese Fragen müssen geklärt werden, um sich dann vor lauter Erschöpfung, auf das weiche Kissen zurück fallen zu lassen. In Zeitlupe stürze ich ungebremst nach hinten, ohne zu wissen was mich aufhält, wie tief ich falle, bis ich in die Federn der Schwerelosigkeit gleite und mit ihnen mitfliege, in die Vorstellung des realen Traums. Im Rausch der Transzendenz male ich die schönsten Bilder bunt.</p>
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		<title>Gute Nacht, meine Schönheit.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 16:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist schon dunkel geworden. Die Nacht ist in die engsten Winkel und kleinsten Ecken der Stadt vorgedrungen. Sie streut, über all die Leut, ihren Schlaf. Sternenlichter werden nach und nach ausgeknipst. Die Liebe ist müde. Langsam, ganz still und unbemerkt, schließt sie ihre großen Augen, die schon so viel gesehen haben. Ich wende mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/10/gute-nacht-meine-schonheit/"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/10/20111027_Herbstblatt.jpg" alt="Herbstblatt" title="Herbstblatt" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1569" /></a></p>
<p>Es ist schon dunkel geworden. Die Nacht ist in die engsten Winkel und kleinsten Ecken der Stadt vorgedrungen. Sie streut, über all die Leut, ihren  Schlaf. Sternenlichter werden nach und nach ausgeknipst. Die Liebe ist müde. Langsam, ganz still und unbemerkt, schließt sie ihre großen Augen, die schon so viel gesehen haben. Ich wende mich ab. Der nächste Morgen ist nur noch ein paar wenige Atemzüge entfernt. Ich lege mich hin und versuche zu schlafen, träumend von dem Glück, dass mich in seinen umschließenden Armen empfängt.</p>
<p>Der Nebel schleicht durch die engen Straßen. Ganz dunkel noch, ist der frühe Morgen. Ich suche die Schönheit durch die verschwommene und undurchdringliche Luft, werde jedoch im Vertrauten ebenso im Unbekannten nicht fündig. Wo hast du dich versteckt? Verreist ins weite Land, geflohen von der doch so oft aufgesuchten Hässlichkeit?</p>
<p>Die grellen Lichter der Fahrräder blenden und machen mich blind. Schwer und kämpferisch boxe ich mich durch die dicken Nebelschicht. Man begegnet einer Zivilisation, die fast ausgestorben ist – man ist allein, mit sich und seiner Umwelt, der stinkenden Stadt. Die nassen und braun verfärbten Blätter liegen tot auf dem schmutzigen Boden, zertreten und unbeachtet von der Masse.</p>
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		<title>Die Hoffnung stirbt zuletzt.</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 16:47:38 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/06/die-hoffnung-stirbt-zuletzt/20110606_sonnenblume/" rel="attachment wp-att-1549"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/06/20110606_Sonnenblume.jpg" alt="Sonnenblume" title="Sonnenblume" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1549" /></a></p>
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		<title>Kakkmaddafakka.</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 18:59:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kakkmaddafakka sind sieben Norweger aus Bergen, die aber komischerweise bei Live-Auftritten viel mehr sind &#8211; trotzdem gute Musik. Your Girl befindet sich auf ihrem zweiten Album Hest, welches im Frühling 2011 erschien. Anhören und verlieben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe class="margin-top" title="YouTube video player" width="800" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/5zltpe3YF8A" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/kakkmaddafakka">Kakkmaddafakka</a> sind sieben Norweger aus Bergen, die aber komischerweise bei Live-Auftritten viel mehr sind &#8211; trotzdem gute Musik. <em>Your Girl</em> befindet sich auf ihrem zweiten Album <em>Hest</em>, welches im Frühling 2011 erschien. Anhören und verlieben.</p>
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		<title>Vor dem Ziel ist nach dem Start.</title>
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		<pubDate>Sun, 29 May 2011 20:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem Ziel ein Schritt näher. Dennoch nicht die Linie des Erfolgs überlaufen. Vor uns, in der Ferne nur das noch gespannte Band zu erkennen, welches im Wind flattert und sich auch nicht so recht entscheiden kann, in welche Richtung es sich dehnen soll. Oder ist es der Wind, der zu bestimmen versucht, wohin der Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/05/vor-dem-ziel-ist-nach-dem-start/20110529_knoten/" rel="attachment wp-att-1526"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/05/20110529_Knoten.jpg" alt="Knoten" title="Knoten" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1526" /></a></p>
<p>Dem Ziel ein Schritt näher. Dennoch nicht die Linie des Erfolgs überlaufen. Vor uns, in der Ferne nur das noch gespannte Band zu erkennen, welches im Wind flattert und sich auch nicht so recht entscheiden kann, in welche Richtung es sich dehnen soll. Oder ist es der Wind, der zu bestimmen versucht, wohin der Weg des Bandes führt. Später bin ich es wohl, der das Band bis zum Maximum spannen wird, bis es letztendlich auseinanderreißt.</p>
<p>Ich fühle mich schuldig, hatte ihm den Weg vorgegeben und es dabei kaputt gehen lassen. Mit diesen Gedanken in den Zieleinlauf gerannt und noch dabei zugesehen, wie etwas Verbundenes für immer getrennt wird. Würde man versuchen die Wunden zu flicken, wäre die Bindung nie wieder so fest wie zu Beginn, als jedes Atom seinen Nachbarn umarmte &#8211; sie schafften ein Ganzen, es gab keine Lücken, keinen Riss. Jetzt ist es ein Knoten, der jedem Atom die Luft abschnürt und so versucht, verbinden, was zu verbinden geht. Es ist nur noch der Wunsch, der schon lange nicht mehr hält.</p>
<p>Nach dem Zieldurchlauf, geht die Laufbahn weiter. Hinter mir wird ein neues, ganzes Band gespannt. Nun ist es wieder vor mir: Ein neues Ziel, was gilt zu erreichen. Ich werde weiterrennen, mein Leben lang. Mit der Hoffnung, das mein nächstes Ziel nicht das Letzte ist. <i>Es wäre der Tod.</i></p>
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		<title>Rundherum.</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Apr 2011 13:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Öffne dich! Öffne dein Herz und deinen Kopf. Lass das alte fliegen und fühl dich leer um zu schweben, soweit du willst, in der leichten Frühlingssonne. Die Straßenzüge erstrahlen so freundlich, der Geruch von Frische vermischt sich mit den arabischen Gewürzen. Ein Zauber liegt in der Luft, den es gilt einzufangen. Dreh dich im Wind, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/04/rundherum/20110429_karussell/" rel="attachment wp-att-1511"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/04/20110429_Karussell.jpg" alt="Karussell" title="Karussell" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1511" /></a></p>
<p>Öffne dich! Öffne dein Herz und deinen Kopf. Lass das alte fliegen und fühl dich leer um zu schweben, soweit du willst, in der leichten Frühlingssonne. Die Straßenzüge erstrahlen so freundlich, der Geruch von Frische vermischt sich mit den arabischen Gewürzen. Ein Zauber liegt in der Luft, den es gilt einzufangen. Dreh dich im Wind, um dich selbst herum. Lass die Beine baumeln. Unter dir das Leben, über dir die Freiheit.</p>
<p>So das Motto dieser sonnigen Tage. Die Stadt des Sommer bereitet sich auf die heißen Monate vor und zeigt sich schon jetzt von all den wunderbaren Seiten. Es glänzt und glitzert. Mit der rosaroten Brille rennt man umher um nur das wahr zunehmen, was das Glück in einem wecken lässt. Musik dringt aus den bassreichen Boxen die im Grünen stehen. Tanzend stehen Menschen im Tageslicht, mit Bier im Rauch. Immer im Rhythmus. Immer im Takt. Im Takt der Stadt, die aufblüht und ihre prachtvollen Farben überall zeigt.</p>
<p>Mit der U-Bahn in den nächsten Stadtteil surfen. Den Leuten entgegentanzen und ihnen ein freudiges Lächeln auf das Gesicht zeichnen. Alles draußen, alles im Schein der Sonne. Wenn ihr es nicht glaubt, ich zeige euch was ich meine. Hand in Hand – gemeinsam.</p>
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		<title>Der Nächste, bitte.</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 21:36:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt Tage, die kann man sich nicht vorstellen, da sie einen überraschen, einem plötzlich um den Hals fallen. Man freut sich über so viel Unerwartetes. Diese Spontanität, die sich daraus ergibt, lässt einen das Leben so leicht erscheinen. Aber es gibt auch Tage, die man sich nicht vorstellen kann, weil man sie sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/03/der-nachste-bitte/20110327_toilette/" rel="attachment wp-att-1494"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/03/20110327_Toilette.jpg" alt="Toilette" title="Toilette" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1494" /></a></p>
<p>Es gibt Tage, die kann man sich nicht vorstellen, da sie einen überraschen, einem plötzlich um den Hals fallen. Man freut sich über so viel Unerwartetes. Diese Spontanität, die sich daraus ergibt, lässt einen das Leben so leicht erscheinen. Aber es gibt auch Tage, die man sich nicht vorstellen kann, weil man sie sich nicht vorstellen will. Sie wirken unreell. Haben keinen Platz in den Gedankensträngen des Gehirns.</p>
<p>Was macht man, wenn man plötzlich Dinge sieht, die man nicht sehen möchte? Was macht man, wenn man plötzlich Dinge macht, die man zuvor nie gemacht hat? Man muss ebenso spontan und gelassen reagieren, wie auch an den Tagen, die einen unerwartet Freude bereiten. Konzentration und Ruhe sind Macht in Situationen, die man nicht kennt. Dinge gehen kaputt, zerbrechen und scheinen, als würden sie nicht mehr zusammen passen. Ewig hat es gehalten, wurde Jahre über benutzt und war stets ein treuer Diener. Nur jetzt, ein Schaden &#8211; <em>aus</em>. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. Es wird gearbeitet, zusammen geschraubt, geklebt, bis alles wieder da sitzt wo es einmal seinen Platz hatte. In Erinnerung bleiben die Gedanken, werden aber zunehmend blasser mit der Zeit. Der Funken ist nun wieder zu einem großen Feuer übergegangen. Es ist heiß und ständig in Bewegung.</p>
<p>Zum Schluss ist es sowieso der Wein und das Süße, das einen beruhigt. Egal, was für einer diesen beiden Tage stattgefunden hat. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Das Leben geht weiter, mit all seinen schönen und schlechten Eigenschaften.</p>
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		<title>Missing you.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt tatsächlich Menschen, die vermisst man mehr als andere. Freunde, die vielleicht gar nicht so die engsten Freunde waren. Leute, denen man nur einmal kurz im Leben begegnet ist oder jemanden mit dem man schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gespielt hat. Man sehnt sich nach Nähe und Gesprächen. Würde die Zeit am liebsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/03/missing-you/20110225_schaukel/" rel="attachment wp-att-1480"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/02/20110225_Schaukel.jpg" alt="Schaukel" title="Schaukel" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1480" /></a></p>
<p>Es gibt tatsächlich Menschen, die vermisst man mehr als andere. Freunde, die vielleicht gar nicht so die engsten Freunde waren. Leute, denen man nur einmal kurz im Leben begegnet ist oder jemanden mit dem man schon seit einer Ewigkeit nicht mehr <em>gespielt</em> hat.</p>
<p>Man sehnt sich nach Nähe und Gesprächen. Würde die Zeit am liebsten zurück drehen. Das damals Erlebte wiederholen und erweitern. Wieso in der Vergangenheit leben, wenn wir doch schon längst in der Gegenwart angekommen sind? Weil dort Leute sind, die heute weit entfernt leben. Weil dort Leute sind, mit denen man kaum mehr spricht. Weil dort Leute sind, die heute fehlen. Es sollte alles nicht so schwierig sein, diese Zeit in die Gegenwart zurück zu holen &#8211; aber es ist einfach zu schwer an alte Zeiten anzuknüpfen. Alles ist anders, nichts mehr so wie damals.</p>
<p>Es war schön und außer der Akzeptanz bleibt einem nichts weiter. Die Erde dreht sich weiter, das Leben auch. Somit gibt es eine schöne Vergangenheit, aber auch eine schöne Zukunft, die eben noch nicht erkennbar ist. Diese versteckt sich noch ein wenig &#8211; was es wohl so schwierig macht, sich ihr anzuvertrauen. Bei dem Vergangenen weiß man was man hat, bei dem was noch vor uns liegt weiß man dies alles nicht. Jetzt bleibt uns also ein leeres Blatt auf dem wir den ersten Strich setzen und somit alles weitere Beeinflussen. Dieser Strich bleibt nämlich für immer und wird somit ganz automatisch vertraut.</p>
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		<title>Der Indie ist ja doch noch nicht ganz ausgestorben.</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 17:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das beweisen OK aus Cardiff (Wales) mit ihrer vor kurzen erschienenen Single Lego und ihren anderen Songs, die auf ihrer MySpace-Seite zu finden sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das beweisen <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/thatbandok">OK</a> aus Cardiff (Wales) mit ihrer vor kurzen erschienenen Single <em>Lego</em> und ihren anderen Songs, die auf ihrer <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/thatbandok">MySpace-Seite</a> zu finden sind.</p>
<p><iframe class="margin-top" title="YouTube video player" width="800" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/wZzMd2KpJTo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>All around the world.</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 20:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Kosmonauten ging es in die Nasszelle, die versuchten dort das Leben auf der Mir nachzuspielen. Es war das erste mal, dass sie dort oben, weit ab der Familie und Freunde waren. Ein ungewohntes, gar beharrendes Gefühl, was diese Menschen bedrückte. Sie hätten sich fast gewünscht wieder auf der blauen Erde zu sein, die sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.indepent.de/2011/02/all-around-the-world/20110222_universum/" rel="attachment wp-att-1448"><img src="http://www.indepent.de/wp-content/uploads/2011/02/20110222_Universum.jpg" alt="Universum" title="Universum" width="800" height="531" class="alignnone size-full wp-image-1448" /></a></p>
<p>Mit Kosmonauten ging es in die Nasszelle, die versuchten dort das Leben auf der Mir nachzuspielen. Es war das erste mal, dass sie dort oben, weit ab der Familie und Freunde waren. Ein ungewohntes, gar beharrendes Gefühl, was diese Menschen bedrückte. Sie hätten sich fast gewünscht wieder auf der blauen Erde zu sein, die sie von dort oben als kleinen Planeten wahrnahmen. Doch sie wollten unbedingt weg, hatten es sich so sehr gewünscht eines Tages von dort oben herabblicken zu können. Jetzt haben sie ihren jahrelangen Wunsch erfüllt und sind unglücklich darüber. Sie fragen sich, wieso man sich immer nur das wünscht, was man selber nicht hat und nicht glücklich darüber ist, über Dinge die man zu seinem Besitz zählen kann.</p>
<p>Ist das Glück der Menschen vielleicht vielmehr in den kleinen Dinge versteckt, die aber nicht gesehen werden, weil wir planen. Immer nur planen. Das Glück planen wollen &#8211; nur großes Glück sehen. Sollten wir uns nicht fallen lassen können, wie es die Kosmonauten im All machen können. Fallen lassen ohne Sorgen. Fallen lassen ohne sich Gedanken über mögliche Geschehnisse zu machen. Das ist allerdings für den Menschen auf der Erde, der sich immer nur mehr und mehr in seinem Leben einsperrt, gar keine Perspektive.</p>
<p>Wer das kleine nicht schätzt ist das große Glück nicht wert. Wir sollten uns alle wieder zurück an die Kindheit erinnern. Als der eigene Vorstellungshorizont viel weiter ging als er jetzt zu reichen scheint. Was konnten wir uns nicht alles vorstellen. Machten aus Teppichen ganze Landschaftszüge, aus Stöcken Menschen oder bauten im Sand unsere ganze Welt zusammen. Vielleicht können wir aus einer Nasszelle kein Weltall machen, aber vielleicht schaffen wir es das kleine zu sehen, unsere Kreativität sprießen zu lassen und glücklich über so viele neue Ideen zu werden.</p>
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		<title>Lawinenhund.</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 12:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ZickZack Records]]></category>

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		<description><![CDATA[Ganz große Musik, die Jens Friebe da macht. Viel gibt es über ihn nicht zu erzählen. Er ist deutscher Musiker aus Berlin, der neben der seiner Musik für das Intro-Magazin schreibt. Vor kurzem ist sein viertes Album erschienen, dennoch hat sich sein Bekanntheitsstatus nicht großartig erweitert &#8211; er wird wohl immer der ewige Geheimtipp bleiben, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz große Musik, die <a target="_blank" href="http://www.myspace.com/jensfriebe">Jens Friebe</a> da macht. Viel gibt es über ihn nicht zu erzählen. Er ist deutscher Musiker aus Berlin, der neben der seiner Musik für das Intro-Magazin schreibt. Vor kurzem ist sein viertes Album erschienen, dennoch hat sich sein Bekanntheitsstatus nicht großartig erweitert &#8211; er wird wohl immer der ewige Geheimtipp bleiben, wie er selbst sagt.</p>
<blockquote><p>Ich möchte dir dienen und ich möchte dir Schnaps geben,<br />
Nenn mich Lawinenhund ich suche Leben</p></blockquote>
<p><em>Lawinenhund</em> befindet sich auf dem Album <em>In Hypnose</em> aus dem Jahr 2005.</p>
<p><iframe class="margin-top" title="YouTube video player" width="800" height="630" src="http://www.youtube.com/embed/jcoHVuVgW5M" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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