5. März 2010

Musikkunst. #4

Nachdem nun die Karten gekauft sind, kann es losgehen mit der Vorfreude. Eine Vorfreude, die noch bis zum 8. April anhalten darf, dann wird es soweit sein: Die Jungs von »Two Door Cinema Club« werden im Münchner Atomic Café auftreten und ihre Songs zum Besten geben.

Der Hype ist schon fast ein bisschen zu groß für die Iren, die erst heute, am 5. März ihr erstes Album veröffentlichten. »Tourist History« soll es heißen und erscheint beim Label Kitsuné, bei denen auch Künstler wie Crystal Castles, Hot Chip, La Roux, The Whitest Boy Alive und Wolfmother unter Vertrag stehen. Aber zurecht wird viel Wind um die neue Band am Indie-Himmel gemacht. Ihr Album regt zum Bewegen an. Die Gitarrenklänge treffen auf die verspielten Basslinien und hinzu kommen ein paar Drums aus dem Computer, dies verleiht den Songs ein gewisses Tempo, bei dem kaum einer mehr ruhig stehen bleiben kann.

Die drei Jungs, die ohne einem Schlagzeuger zurecht kommen, sind auch schon auf den Plakaten der großen Festivals wie Hurricane und MELT! zu finden. Das will was heißen. Hier nun noch das Video zu »Something Good Can Work«.


Two Door Cinema Club auf MySpace
Website von Two Door Cinema Club

13. Februar 2010

Musikkunst. #3

Diesen Winter hat es mir ein neues Genre sehr angetan. Es klingt nach mehr als kommerzieller Musik. Sie klingt handgemacht, frei, verspielt, kreativer als so manch andere Musikstile. Es ist der Folk, von dem ich nicht mehr loskomme. Egal ob Beirut, Iron & Wine, Frsika Viljor, Fleet Foxes oder Mumford & Sons. Alles unglaublich hörenswerte Bands und das ist nur ein Teil von vielen großartigen Folk-Künstlern. Heute stelle ich Letztere vor.

Mumford & Sons gibt es seit 2008. Sie kommen aus London und bestehen aus Marcus Mumford (Sänger, Gitarre), Winston Marshall (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard, Akkordeon) und Ted Dwane (Bass). Mit Letzterem hatte ich sogar schon ein kurzes Gespräch, als ich im Münchner Atomic Café nach meinen verloren gegangenen iPod suchte und Mumford & Sons gerade ihren Soundcheck hatten. Ihr erstes Album »Sigh No More« erschien im Herbst 2009 und schaffte es in Großbritannien auf den siebten Platz der Albumcharts.

We don’t think we’re the greatest band ever and we don’t think that we’re the only band anyone should listen to because we love too many other bands to say that. But we are proud of what we do.

Was macht diesen Folk so besonders? Es sind die heimatlichen Musikinstrumente, die mit in die Lieder eingebaut werden, der Schrei nach Freiheit, Natur und dem Leben. Die traditionellen Texte vermitteln ein Gefühl von Bodenständigkeit. Heimatliebe. Ich höre diesen Klängen gerne zu auch nach dem Winter. Hier nun aber erst einmal noch der Song »Winter Winds« aus dem aktuellen Album.


Mumford & Sons auf MySpace
Website von Mumford & Sons

29. Juni 2009

Song of the Week 27/2009

Official Secrets Act im Atomic Café in München.

Die heutige Band wurde schon einmal im “Song of the Week” aufgeführt, damals aber noch bei Twitter und weil ich sie einfach erstklassig finde und unbedingt für erwähnenswert halte, wird sie nun nochmal, mit ein bisschen mehr Text als damals, von mir vorgestellt. » Mehr lesen