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Komm mit und spür den Wind. Wir kommen an. Irgendwann.

29. Oktober 2009

Wenn alles stehen bleibt.

Mahlzeit

Das Leben rast an einem vorbei und man muss sehen, wie man hinterher kommt um den Anschluss nicht zu verpassen. Es sind die Wochenenden, an denen eine Stunde in sekundenschnelle umschlägt. Einmal kurz geblinzelt und ehe sich die Lider wieder öffnen, ist Zeit vergangen, die doch so wichtig geworden ist. Gar kostbar ist sie, etwas Heiliges, das man nicht antasten kann. Unberührbar eben. Nur in den Gedanken fest verankert.

Aber das sind die Momente, die man einfach am Liebsten anhalten möchte. Die Zeit vergeht nicht, wenn man von A nach B kommen möchte, in der Schlange an der Kasse ansteht oder einfach warten muss. Könnte das nicht ausgeglichener sein?

Sollte man sich nicht zu allen Punkten auf der Erde beamen können. Klar, das wäre ein riesiges Problem, das man nicht verantworten könnte. Es würde alles kaputt machen. Die Welt würde sterben.

Manchmal mache ich mir irrsinnige Gedanken darüber, wie es wäre, wenn ich die Musik von meinem iPod vorspule, ob dann nicht auch die Zeit mit vorgespult werden würde. Das wäre doch eine Möglichkeit. Die Welt würde an einem vorbeirasen, bis man die Musik wieder mit normaler Geschwindigkeit abspielen lässt. Und der Pause-Knopf hält alles an. Lässt die Welt einfrieren. Nichts würde sich mehr rühren.

Frozen in time, forever
Carrying that torch for so long.
Can you hear my heart? Believe it
Frozen in the index of time.

Solche Gedanken macht man sich eben, wenn man warten muss. Oder man schreibt und teilt seine Gedanken dazu mit. Ich warte und schreibe. Gleich bin ich am Ziel angekommen, dann drücke ich Pause.