Schönes Video, gute Musik: Is Tropical aus London.
Es ist in letzter Zeit nicht leicht bei aufsteigenden Bands, die sich im Genre Independent bewegen nicht am Label Kitsuné vorbei zukommen. Bei We have Band ist es anderes, sie waren nur einmal auf der Maison Compilation von Kitsuné. Unter Vertrag sind sie bei Naïve, die auch Tonträger anderer bekannter Künstler wie z.B. Vampire Weekend, The xx oder Beck veröffentlichen.
Um We have Band zu entdecken reichte mir ein kurzer Blick auf Alexs T-shirt. Die Songs, eine Mischung aus Synthie-Pop und Post-Punk, gehen einem schon beim ersten Hören ins Ohr, als hätte man sie schon einmal irgendwo gehört. Vielleicht stimmt das auch. Immerhin haben die drei Londoner 2008 ihre erste Single You Came Out ins Internet stellten. Ihr Album WHB erscheint aber erst am 23. April 2010.
Die Band besteht aus den drei Mitgliedern Thomas WP (Gesang, Gitarre, Bass), Dede WP (Gesang) und Darren Bancroft (Gesang, Schlagzeug). Zum Kennenlernen und Liebhaben ein Song den es noch nicht als Videoversion gibt. Aber eine hörenswerte Live-Aufnahme von Love, What You Doing? gibt es, bei der allerdings ein wenig der Gesang untergeht.
Nachdem nun die Karten gekauft sind, kann es losgehen mit der Vorfreude. Eine Vorfreude, die noch bis zum 8. April anhalten darf, dann wird es soweit sein: Die Jungs von Two Door Cinema Club werden im Münchner Atomic Café auftreten und ihre Songs zum Besten geben.
Der Hype ist schon fast ein bisschen zu groß für die Iren, die erst heute, am 5. März ihr erstes Album veröffentlichten. Tourist History soll es heißen und erscheint beim Label Kitsuné, bei denen auch Künstler wie Crystal Castles, Hot Chip, La Roux, The Whitest Boy Alive und Wolfmother unter Vertrag stehen. Aber zurecht wird viel Wind um die neue Band am Indie-Himmel gemacht. Ihr Album regt zum Bewegen an. Die Gitarrenklänge treffen auf die verspielten Basslinien und hinzu kommen ein paar Drums aus dem Computer, dies verleiht den Songs ein gewisses Tempo, bei dem kaum einer mehr ruhig stehen bleiben kann.
Die drei Jungs, die ohne einem Schlagzeuger zurecht kommen, sind auch schon auf den Plakaten der großen Festivals wie Hurricane und MELT! zu finden. Das will was heißen. Hier nun noch das Video zu Something Good Can Work.
Die Kategorie, die ich auf Twitter begonnen habe, wird ab sofort hier jeden Montag erscheinen. Ausführlicher als es beim Microblogging überhaupt möglich war. Es wird sich hier meist um aktuelle Songs von eher noch unbekannteren Bands handeln, die es verdient haben mehr gehört zu werden. Musikalisch gesehen bewegt sich das Genre irgendwo zwischen Alternative, Independent, Rock und auch Elektronik. Für alle, die diesen Musikbereich nicht kennen: Es ist nie zu spät gute Musik zu hören.
Vor kurzem bin ich auf eine sehr tolle Band gestoßen, die sich zwischen Elektronik und Indie aufhält. Sie nennen sich Chew Lips. Eine noch sehr junge Band, die aus dem Süden von London kommt und sich dort im März 2008 gegründet hat. Das Londoner Trio besteht aus Sängerin Tigs und den Multiinstrumentalisten Will Sanderson und James Watkins. Karen O (Yeah Yeah Yeahs) und Beth Ditto (Gossip) sind begeistert, sie finden Tigs’s Stimme gefühlvoll und ausdrucksstark, dabei aber nicht zu aufdringlich.
We don’t wanna wait, there’s no time no time.
Ihren ersten Song “Solo”, beschreibt New Musical Express als “eine der fantastischsten Singles des Jahres”. Sie ist am 23. März bei Kitsune erschienen, bei denen auch Digitalism und Cazals unter Vertrag stehen. Der Song gilt als perfektes Beispiel für die Richtung, in die es die Band zieht.
Auch wenn das Video nicht in die aktuelle Jahrezeit passt, hat es dennoch was. Etwas besonderes. Etwas leicht. Ein Gefühl vom Frei sein. Wie Tigs dort im Schnee herumhüpft. In diesem verlassenen Freizeitpark von einem Fahrgeschäft zum nächsten.