11. April 2010

Musikkunst. #5

Es ist in letzter Zeit nicht leicht bei aufsteigenden Bands, die sich im Genre Independent bewegen nicht am Label Kitsuné vorbei zukommen. Bei »We have Band« ist es anderes, sie waren nur einmal auf der Maison Compilation von Kitsuné. Unter Vertrag sind sie bei Naïve, die auch Tonträger anderer bekannter Künstler wie z.B. Vampire Weekend, The xx oder Beck veröffentlichen.

Um »We have Band« zu entdecken reichte mir ein kurzer Blick auf Alexs T-shirt. Die Songs, eine Mischung aus Synthie-Pop und Post-Punk, gehen einem schon beim ersten Hören ins Ohr, als hätte man sie schon einmal irgendwo gehört. Vielleicht stimmt das auch. Immerhin haben die drei Londoner 2008 ihre erste Single »You Came Out« ins Internet stellten. Ihr Album »WhB« erscheint aber erst am 23. April 2010.

Die Band besteht aus den drei Mitgliedern Thomas WP (Gesang, Gitarre, Bass), Dede WP (Gesang) und Darren Bancroft (Gesang, Schlagzeug). Zum Kennenlernen und Liebhaben ein Song den es noch nicht als Videoversion gibt. Aber eine hörenswerte Live-Aufnahme von »Love, What You Doing?« gibt es, bei der allerdings ein wenig der Gesang untergeht.


We have Band auf MySpace
Website von We have Band

13. Februar 2010

Musikkunst. #3

Diesen Winter hat es mir ein neues Genre sehr angetan. Es klingt nach mehr als kommerzieller Musik. Sie klingt handgemacht, frei, verspielt, kreativer als so manch andere Musikstile. Es ist der Folk, von dem ich nicht mehr loskomme. Egal ob Beirut, Iron & Wine, Frsika Viljor, Fleet Foxes oder Mumford & Sons. Alles unglaublich hörenswerte Bands und das ist nur ein Teil von vielen großartigen Folk-Künstlern. Heute stelle ich Letztere vor.

Mumford & Sons gibt es seit 2008. Sie kommen aus London und bestehen aus Marcus Mumford (Sänger, Gitarre), Winston Marshall (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard, Akkordeon) und Ted Dwane (Bass). Mit Letzterem hatte ich sogar schon ein kurzes Gespräch, als ich im Münchner Atomic Café nach meinen verloren gegangenen iPod suchte und Mumford & Sons gerade ihren Soundcheck hatten. Ihr erstes Album »Sigh No More« erschien im Herbst 2009 und schaffte es in Großbritannien auf den siebten Platz der Albumcharts.

We don’t think we’re the greatest band ever and we don’t think that we’re the only band anyone should listen to because we love too many other bands to say that. But we are proud of what we do.

Was macht diesen Folk so besonders? Es sind die heimatlichen Musikinstrumente, die mit in die Lieder eingebaut werden, der Schrei nach Freiheit, Natur und dem Leben. Die traditionellen Texte vermitteln ein Gefühl von Bodenständigkeit. Heimatliebe. Ich höre diesen Klängen gerne zu auch nach dem Winter. Hier nun aber erst einmal noch der Song »Winter Winds« aus dem aktuellen Album.


Mumford & Sons auf MySpace
Website von Mumford & Sons

Die Kategorie, die ich auf Twitter begonnen habe, wird ab sofort hier jeden Montag erscheinen. Ausführlicher als es beim Microblogging überhaupt möglich war. Es wird sich hier meist um aktuelle Songs von eher noch unbekannteren Bands handeln, die es verdient haben mehr gehört zu werden. Musikalisch gesehen bewegt sich das Genre irgendwo zwischen Alternative, Independent, Rock und auch Elektronik. Für alle, die diesen Musikbereich nicht kennen: Es ist nie zu spät gute Musik zu hören. » Mehr lesen