indepent.de

Komm mit und spür den Wind. Wir kommen an. Irgendwann.

14. November 2010

Gutes von unten.

Aus dem zweiten Album der Good Shoes No Hope, No Future.

31. Oktober 2010

Bilderflut.

Schönes Video, gute Musik: Is Tropical aus London.

11. April 2010

Musikkunst. #5

Es ist in letzter Zeit nicht leicht bei aufsteigenden Bands, die sich im Genre Independent bewegen nicht am Label Kitsuné vorbei zukommen. Bei We have Band ist es anderes, sie waren nur einmal auf der Maison Compilation von Kitsuné. Unter Vertrag sind sie bei Naïve, die auch Tonträger anderer bekannter Künstler wie z.B. Vampire Weekend, The xx oder Beck veröffentlichen.

Um We have Band zu entdecken reichte mir ein kurzer Blick auf Alexs T-shirt. Die Songs, eine Mischung aus Synthie-Pop und Post-Punk, gehen einem schon beim ersten Hören ins Ohr, als hätte man sie schon einmal irgendwo gehört. Vielleicht stimmt das auch. Immerhin haben die drei Londoner 2008 ihre erste Single You Came Out ins Internet stellten. Ihr Album WHB erscheint aber erst am 23. April 2010.

Die Band besteht aus den drei Mitgliedern Thomas WP (Gesang, Gitarre, Bass), Dede WP (Gesang) und Darren Bancroft (Gesang, Schlagzeug). Zum Kennenlernen und Liebhaben ein Song den es noch nicht als Videoversion gibt. Aber eine hörenswerte Live-Aufnahme von Love, What You Doing? gibt es, bei der allerdings ein wenig der Gesang untergeht.

13. Februar 2010

Musikkunst. #3

Diesen Winter hat es mir ein neues Genre sehr angetan. Es klingt nach mehr als kommerzieller Musik. Sie klingt handgemacht, frei, verspielt, kreativer als so manch andere Musikstile. Es ist der Folk, von dem ich nicht mehr loskomme. Egal ob Beirut, Iron & Wine, Frsika Viljor, Fleet Foxes oder Mumford & Sons. Alles unglaublich hörenswerte Bands und das ist nur ein Teil von vielen großartigen Folk-Künstlern. Heute stelle ich Letztere vor.

Mumford & Sons gibt es seit 2008. Sie kommen aus London und bestehen aus Marcus Mumford (Sänger, Gitarre), Winston Marshall (Banjo, Dobro), Ben Lovett (Keyboard, Akkordeon) und Ted Dwane (Bass). Mit Letzterem hatte ich sogar schon ein kurzes Gespräch, als ich im Münchner Atomic Café nach meinen verloren gegangenen iPod suchte und Mumford & Sons gerade ihren Soundcheck hatten. Ihr erstes Album Sigh No More erschien im Herbst 2009 und schaffte es in Großbritannien auf den siebten Platz der Albumcharts.

We don’t think we’re the greatest band ever and we don’t think that we’re the only band anyone should listen to because we love too many other bands to say that. But we are proud of what we do.

Was macht diesen Folk so besonders? Es sind die heimatlichen Musikinstrumente, die mit in die Lieder eingebaut werden, der Schrei nach Freiheit, Natur und dem Leben. Die traditionellen Texte vermitteln ein Gefühl von Bodenständigkeit. Heimatliebe. Ich höre diesen Klängen gerne zu auch nach dem Winter. Hier nun aber erst einmal noch der Song Winter Winds aus dem aktuellen Album.

Die Kategorie, die ich auf Twitter begonnen habe, wird ab sofort hier jeden Montag erscheinen. Ausführlicher als es beim Microblogging überhaupt möglich war. Es wird sich hier meist um aktuelle Songs von eher noch unbekannteren Bands handeln, die es verdient haben mehr gehört zu werden. Musikalisch gesehen bewegt sich das Genre irgendwo zwischen Alternative, Independent, Rock und auch Elektronik. Für alle, die diesen Musikbereich nicht kennen: Es ist nie zu spät gute Musik zu hören.

Vor kurzem bin ich auf eine sehr tolle Band gestoßen, die sich zwischen Elektronik und Indie aufhält. Sie nennen sich Chew Lips. Eine noch sehr junge Band, die aus dem Süden von London kommt und sich dort im März 2008 gegründet hat. Das Londoner Trio besteht aus Sängerin Tigs und den Multiinstrumentalisten Will Sanderson und James Watkins. Karen O (Yeah Yeah Yeahs) und Beth Ditto (Gossip) sind begeistert, sie finden Tigs’s Stimme gefühlvoll und ausdrucksstark, dabei aber nicht zu aufdringlich.

We don’t wanna wait, there’s no time no time.

Ihren ersten Song “Solo”, beschreibt New Musical Express als “eine der fantastischsten Singles des Jahres”. Sie ist am 23. März bei Kitsune erschienen, bei denen auch Digitalism und Cazals unter Vertrag stehen. Der Song gilt als perfektes Beispiel für die Richtung, in die es die Band zieht.

Auch wenn das Video nicht in die aktuelle Jahrezeit passt, hat es dennoch was. Etwas besonderes. Etwas leicht. Ein Gefühl vom Frei sein. Wie Tigs dort im Schnee herumhüpft. In diesem verlassenen Freizeitpark von einem Fahrgeschäft zum nächsten.