5. Juli 2010

Anhören!

Noch sind sie hier weitestgehend unbekannt, aber das Ändert sich heutzutage schnell: The Kadeebies aus Norwich (Großbritannien).

4. März 2010

Zu Besuch bei den Affen.

Entengeschnatter

Heute ging es in den Zoo. Weit weg von hier. Mein Auto begleitete mich auf dem Weg dort hin. Ich fuhr über Wiesen und Felder, die Luft kroch tief in meine Nase und stank nach Land. Vor mir die freie Straße. Die Songs von Mando Diao erklangen im Shuffle-Modus aus dem knatternden Autoradio. Qualität ist was anderes und wird hier auch schon lange nicht mehr gesucht.

Die Sonne blendet durch die hauchdünnen und buttermilchtrüben Wolken meine Augen. Es ertönt »Amsterdam« ich werde melancholisch und denke an meinen letzten Urlaub. Die Fahrt geht weiter. Immerhin sind es 80 ungenutzte Minuten. Vor dem Zoo sind alle Parkplätze besetzt, wodurch zu meinen bereits 15 Minuten Verspätung noch einmal zehn Minuten dazukamen.

Zuerst ging es in den Steichelzoo. Es lief sehr harmlos ab. Als man mich fragte, öffnete ich meinen Mund und sagte energisch Bund. Dann Pause. Ich las. Die Wartezeiten von einem Gehege in das Nächste war sowieso das Zeitaufwendigste. Weiter ging es mit dem Eignungstest – man will ja wissen, ob ich schlauer als diese Affen bin. War ich wohl leider nicht. Zumindest stellte ich mich nicht besonders an. Denken für die? Nicht mit mir.

Warten. Ich las. Dann kam auch schon die Ärztin und wollte so einiges Wissen. Zum Schluss krächzte und keuchte ich noch – dann ging es mir wieder besser. Abschließendes Ergebnis: Die Affen wissen nicht, ob sie mich brauche oder nicht. Endgültige Entscheidung gibt es in ein paar Wochen.

Auf dem Parkplatz vor dem Zoo entdeckte ich einen Bereich »Nur für Angestellte« und vor jedem Parkbereich war ein weiteres Schild angebracht auf dem ein Rollstuhlfahrer zu sehen war. Ich grinste. Dachte mir, da bist du wohl doch falsch und fuhr wieder heimwärts. Was habe ich gelernt: Auch wenn man auf der Landstraße mit 120 km/h unterwegs ist gibt es Leute, die einen überholen. Was nahm mir der Tag: Mein Buch.

Jetzt bin ich wieder raus aus diesem Zoo. Aus diesem Gedankenzoo. Für immer.

29. Oktober 2009

Wenn alles stehen bleibt.

Mahlzeit.

Das Leben rast an einem vorbei und man muss sehen, wie man hinterher kommt um den Anschluss nicht zu verpassen. Es sind die Wochenenden, an denen eine Stunde in sekundenschnelle umschlägt. Einmal kurz geblinzelt und ehe sich die Lider wieder öffnen, ist Zeit vergangen, die doch so wichtig geworden ist. Gar kostbar ist sie, etwas Heiliges, das man nicht antasten kann. Unberührbar eben. Nur in den Gedanken fest verankert. » Mehr lesen

26. August 2009

Musikalischer Sommer.

UhOh auf dem Theatron in München.

Der Sommer, der dieses Jahr kaum da war. Sich immer wieder hinter dicken und kühlen Wolken versteckt hat, hatte viel zu selten die schönen Sommertage mit sich gebracht. Es gab nur ganz wenige dieser Nächte, die einfach eine Ewigkeit anhalten können. Nächte in denen man leicht bekleidet durch die Stadt gleitet, in der immer noch Temperaturen herrschen, wie nachmittags im Schatten. Ich liebe diese Nächte, sie haben etwas von Freiheit, Unbeschwertheit. Einfach Leben. » Mehr lesen

Dem Himmel entgegen.

Lange habe ich mich versteckt. Jetzt bin ich zurück. Wieder aus meinem Loch der Internet-Abwesenheit gekrochen. Ich habe viel erlebt in letzter Zeit. Dort unten, tief im Leben. Dort wo ganz und gar nicht die Dunkelheit herrscht. Es ist hell und es wird viel Freude verbreitet. Ich durfte viele Leute treffen, die alle sehr lieb sind und hatte wunderschöne Tage mit ihnen verbracht. Es war was los, in meinem Leben. Mehr als sonst. Wer hätte schon gedacht, dass ich mal keine Zeit habe, nicht einen einzigen Eintrag zu verfassen. Selbst mein Zuhause hat mich kaum gesehen. Es war entspannend mal nur wenige Stunden in den alten und schon längst bekannten Räumen zu verbringen. Das Neue ist doch immer spannender. Es kommen neue Abenteuer auf einen zu und das ist auch gut. So trocknet das Leben nicht aus und man geht selber nicht ein, wie eine Blume ohne Wasser. » Mehr lesen

Die Kategorie, die ich auf Twitter begonnen habe, wird ab sofort hier jeden Montag erscheinen. Ausführlicher als es beim Microblogging überhaupt möglich war. Es wird sich hier meist um aktuelle Songs von eher noch unbekannteren Bands handeln, die es verdient haben mehr gehört zu werden. Musikalisch gesehen bewegt sich das Genre irgendwo zwischen Alternative, Independent, Rock und auch Elektronik. Für alle, die diesen Musikbereich nicht kennen: Es ist nie zu spät gute Musik zu hören. » Mehr lesen

22. Juni 2009

Der Anfang des Weges.

Gedanken. Gedanken, dass ist das erste Wort meines Blogs. Meines ersten Blogs. Und ja, es wird hier um Gedanken gehen. Um Gedanken und Ereignisse. Ein Blog über mich. Über mein Leben. Über meine Lieblingsmusik. Lange war dieses Blog geplant, lange habe ich gebraucht um es zu verwirklichen. Nun konnte ich nicht anders und musste einfach beginnen. Womöglich ist es schon zu spät bei einer so großen Masse an Blogs, die Kleine, Neue und Unbekannte an den Rand drängt. Aber davon lasse ich mich nicht abhalten. Nun habe ich diesen Schritt ins Ungewisse gewagt und beginne den für mich dunklen Wald von innen auszuleuchten. Jetzt stehe ich hier, umringt von zahlreichen Bäumen, die mir Schutz geben. Ich werde wachsen inmitten der anderen. Noch schaut alles so groß aus von hier unten, fast ein wenig unheimlich. Einige Blätter müssen noch austreiben, die bis jetzt nur als Knospen zu sehen sind, wenn überhaupt. Vielleicht kommt wer zum Gießen vorbei und wenn dann auch noch die Sonne durch die dichten Äste von dort oben herabscheint, wird hier alles noch viel schneller gedeihen und sprießen. » Mehr lesen