
Was gibt es über mich zu schreiben? Einiges und doch nicht so viel. Ich bin hier um ein paar Fetzen aus meinem Leben zu reißen und sie hier einzubetten, dass sie nicht in Vergessenheit geraten, dass man sie immer mal wieder betrachten kann. Es sind Erlebnisse, Gedanken und musikalische Entdeckungen. Wird es das sein? Ich denke doch schon. Anforderungen möchte ich an mich keine stellen, dass wäre zu gezwungen und ich könnte mich nicht so frei entfalten wie ich es doch so gerne mache.
Wer bin ich? Ein Junge, der viel denkt und sich dabei oft selbst vergisst. Mir sind andere Menschen wichtig, wenn sie meine Freunde sind. Ich muss Leute kennen lernen, bevor ich mich wohlfühle und ihnen auch ein bisschen aus meiner verstaubten Kiste erzähle. Ein ruhiger Junge, anfangs. Ich kann aber auch lebhafter sein und dann tanzend um die Häuser springen. Mein Herz schlägt im Takt mit mir, aber wenn es dann mal auf was ankommt, verzieht es sich lieber in das hinterste Eck meines Körpers. Vielleicht klopft es dann in meinem kleinen Finger. Aber was bringt es mir dort, wenn es mir doch den Weg zeigen soll. Dann müssen es halt doch wieder meine Gedanken machen, die mich führen. Ist vielleicht auch besser so. Und was sagt die Liebe dazu? Sie geht wieder und winkt mir noch nach, bis sie am Horizont, verschwunden ist. Mein Herz muss beginnen zu trainieren, stark zu werden, entscheidungsstark.
Was mache ich? Was habe ich bisher gemacht? Zum Beispiel 21 Jahre meines Lebens gelebt. Nun stehe ich hier so alleine und doch nicht ganz. Jetzt arbeite ich. Was Kreatives. 8 Stunden am Tag. 40 in der Woche. Man gewöhnt sich daran und es macht Spaß. Die Kollegen, die Tätigkeit und das Umfeld passen. Ich mag die Stadt in der ich arbeite, in der ich mich zu Hause fühle, auch wenn ich nicht direkt dort wohne. Sie ist schön, sie ist lebhaft. Ich mag es, wenn sich etwas bewegt, wenn man auf die Straße geht und Leute um sich hat, auch wenn man diese nicht kennt, es ist trotzdem ein Gefühl vom nicht Alleinesein. Es kann so schön sein, wenn die Sonne die Straßen durchflutet und man hindurch marschiert hinein ins Wohlfühlen. Der leichte Wind gibt einen den Rhythmus vor, den Rhythmus der Stadt mit den man mitfließt. Und irgendwann kommt man an. Am Ende. Aber hier beginnt erst einmal das Blog. Ich bin der Jan. Willkommen.